In unserer Region werden Spundwandgründungen bei über einem Drittel aller Brückenbauwerke eingesetzt. Dieses Verfahren ist von uns soweit optimiert worden, dass durch eine solide Arbeitsvorbereitung die Bauzeit auf der Baustelle gegenüber anderen Verfahren reduziert wird.Wir konstruieren per CAD Rammpläne und liefern Spundwandsysteme mit Eck- und Passbohlen, wahlweise mit einer Spundwandbeschichtung. Für Bauwerke an dem das Rammgut als Tragkonstruktion eingesetzt wird, erstellen wir einen Rammbericht nach DIN 4026. Diese Daten verwenden wir für die Qualitäts- überwachung. Außerdem können wir jederzeit die tatsächliche Tragfähigkeit der Rammelemente mit Hilfe einer Rammformel nachweisen.

Spundwandgründung für ein Brückenbauwerk in Rietberg

Spundwandgründung für ein Brückenbauwerk in Rietberg

Die Spundwandgründung ist nach dem Einbringen sofort voll belastbar und die Unterspülungssicherheit am Bauwerk ist gewährleistet. Während der Bauphase des Brückenbaues kann auf eine aufwendige Grundwasserhaltung verzichtet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Setzungen am Bauwerk auf Grund der Tiefengründung minimiert werden.

Der Nachteil liegt darin, dass Lärmbelästigungen und Erschütterungen beim Einbringen der Spundwände auftreten können. Somit ist diese Bauweise nur anzuraten, wenn ein genügender Abstand (ca. 100 m ) zu der vorhandenen Bebauung besteht. Für Grenzfälle bieten wir eine begleitende Erschütterungsmessung an.

Neben Mäklergeräten setzen wir ein Rammgerät mit Gittermastausleger ein. Mit diesem Gerät können wir in einem Arbeitsbereich von 12-15 m auch Rammarbeiten an Böschungen oder in Flussbetten durchführen.